Gemeinsame Pressemitteilung von Deutscher Krebshilfe, Deutscher Krebsgesellschaft (DKG) und Deutschem Krebsforschungszentrum (DKFZ) – 27.03.2026
Bonn/Berlin/Heidelberg (gwb) – Nach der Verabschiedung des Gesetzes zur Anpassung der Krankenhausreform (KHAG) im Bundesrat warnen Deutsche Krebshilfe, Deutsche Krebsgesellschaft und Deutsches Krebsforschungszentrum vor erheblichen Risiken für die Qualität der onkologischen Versorgung in Deutschland. Erweiterte Ausnahmeregelungen und verlängerte Übergangsfristen würden die notwendige Konzentration komplexer Krebsbehandlungen in spezialisierten Strukturen ausbremsen. Vor diesem Hintergrund raten sie Krebspatientinnen und -patienten, sich gezielt für eine Behandlung in zertifizierten Krebszentren und Comprehensive Cancer Centern (CCC) zu entscheiden.
- Behandlung in zertifizierten Krebszentren erhöht die Heilungschancen, da dort nach klaren Qualitätsvorgaben gearbeitet wird.
- Evidenz zeigt eindeutig: Erstbehandlung in spezialisierten Zentren verbessert Überleben und ist wirtschaftlicher; Ausnahmen von Qualitätsvorgaben gefährden die Versorgung.
- Komplexe Krebstherapien gehören in erfahrene, interdisziplinäre Teams – nur so werden Qualitätsstandards gesichert und regionale Unterschiede verhindert; Betroffene profitieren klar von zertifizierten Zentren.
Die vollständige Pressemitteilung lesen Sie unter: https://www.krebshilfe.de/informieren/presse/pressemitteilungen/auf-kosten-der-krebspatientinnen-und-patienten/
