Neu in Heppenheim: Blasenkrebs u. Prostatakrebs-Selbsthilfegruppe

Veröffentlichungsdatum | 20. September 2017 | Klaus Rickl

Aktualisierung: 23. September 2017

Am Mittwoch dem 13.09.2017 hatte die Selbsthilfegruppe das erste Treffen. Die Veranstaltung war sehr gut besucht, 14 Teilnehmer haben sich in die Liste eingetragen und möchten somit auch an weiteren Treffen teilnehmen, die an jedem 2. Mittwoch im Monat, an gleicher Stelle, stattfinden.

Der Initiator der Selbsthilfegruppe, Rudolf Unger, eröffnete die Veranstaltung und begrüßte die Anwesenden. Er bedankte sich für das rege Interesse an der Selbsthilfegruppe und erklärte auch, wie und warum es zur Gründung der Blasenkrebs u. Prostatakrebs- Selbsthilfegruppe kam.
Sein besonderer Gruß ging an den Facharzt für Urologie, Herr Mathias Philip Ikinger, der im Laufe des Abends noch einen Fachvortrag, “Blasenkrebs was ist das”, gehalten hatte.
Des weiteren begrüßte er den Landesbeauftragten des Selbsthilfe-Bund Blasenkrebs e.V.  für Hessen, Herrn Franz Hagenmaier,

Hagenmaier sprach zu den Anwesenden über Selbsthilfe und besonders was bei den Gruppentreffen zu beachten ist. Zum Beispiel, dass alle Mitglieder der Gruppe bei Treffen gleichberechtigt sind und dass keine Beiträge erhoben werden. Jeder Interessierte kann an den Treffen teilnehmen. Jedes Gruppenmitglied ist für sich selbst verantwortlich das Gewünschte zu erfahren und für die Gruppe damit sie gut funktioniert. Was in der Gruppe besprochen wurde, soll nicht an Außenstehende weiter gegeben werden.
Jeder Teilnehmer kann seine Erfahrungen und Erlebnisse aussprechen, aber die Zuhörer sollen nicht unterbrechen. Nur durch Beachtung dieser Gesprächsregeln sei eine gute Gruppenarbeit möglich, sagte Hagenmaier.

Bei dem folgenden Lichtbilder- Fachvortrag des Urologen Ikinger, konnte man vieles über Blasenkrebs und dessen Therapiemöglichkeiten erfahren. Zum Beispiel, in Deutschland erkranken über 25.000 Männer und Frauen im Jahr an Harnblasenkrebs, die Mehrzahl sind Männer, ca. 2-1 zu Frauen. Die Überlebensrate richte sich  bei dieser Krankheit vor allem danach, wie weit sie fortgeschritten ist. Je nach Schweregrad der Erkrankung gibt es für den Patienten die operative als auch die medikamentöse Therapiemöglichkeiten, die im Laufe des Fachvortrages von Herr Ikinger ausführlich erläutert wurden.

Am Ende der Veranstaltung bedankte sich Unger bei dem Facharzt für Urologie Herrn Ikinger für den interessanten und lehrreichen Vortrag. Er bedankte sich auch bei Herrn Hagenmaier für die Unterstützung und für seine Ausführungen.

Aus der Gruppe kam der Vorschlag, den Beginn der kommenden Treffen eine Stunde vor zu verlegen, auf 19,00 Uhr. Der Vorschlag soll mit der Evangelischen Heilig- Geist- Gemeinde besprochen werden. Unger lobte auch das Entgegenkommen und die Bereitschaft der Heilig- Geist- Gemeinde, in Heppenheim, der Selbsthilfegruppe Räumlichkeiten für die Treffen zu Verfügung zu stellen.

Weitere Treffen finden am 11. Okt., am 8. Nov., und am 13. Dez. 2017 im Haus der Begegnung Darmstädter-Str. 19, neben der Evangelischen Heilig- Geist- Kirche statt:

© Evangelische Heilig- Geist- Kirche Heppenheim

Ansprechpartner: Rudolf Unger, Tel. 06252/ 76270, Mobil: 0160 94434434, Mail: Unger@SHGBH.de

2017-Bericht-Lampertheimer-Zeitung-22.09

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