Fallzahlen Blasenkrebs in Kliniken Hessen

Veröffentlichungsdatum | 27. Oktober 2015 | Franz Hagenmaier

Aktualisierung: 11. Januar 2017

  • Auf unserer Internetseite www.Blasenkrebs-SHG.de sind unter “Nützliche Links” alle hessischen Kliniken mit Onkologischer Urologie gelistet.
  • Auf der Internetseite www.weisse-Liste.de lassen sich Informationen und Bewertungen aller deutschen Krankenhäuser finden.

Über diese “Weisse Liste” können alle Fallzahlen der o.g. Kliniken zur Blasenkrebs-Behandlung manuell ermittelt werden.
Was liegt also näher, um für eine informierte Entscheidung z.B. vor einer OP Transparenz herzustellen – wo wird welche Operation wie häufig durchgeführt – diese Fallzahlen im Überblick zum Vergleich sehen zu wollen.
Um eine solche Vergleichsmöglichkeit zu erhalten und die vielfache manuelle Suche in der weissen Liste zu ersparen, haben wir die Fallzahlen-Vergleichstabelle für Hessen erstellt.
Darin sind ausgewählte Fallzahlen (FZ) des Jahres 2013 urologischer Kliniken und Abteilungen mit dem Schwerpunkt Harnblasentumor zusammengestellt, wie sie in Hessen und Thüringen zur Selbsthilfearbeit bereits genutzt werden.
Es sind die von den jeweiligen Krankenhäusern für ihre urologischen Haupt- und Belegabteilungen gemeldeten öffentlichen Fallzahlen vergleichbar aufgelistet!
Wir erhalten – wie die “Weisse Liste” und andere Krankenhaus-Suchportale – die Daten aus der Datenbank der strukturierten Qualitätsberichten des Gemeinsamen Bundes-Ausschuss (GbA). Die Angaben stammen aber leider immer aus dem vorletzten Kalenderjahr, deshalb kann sich zwischenzeitlich die Situation im Krankenhaus stark geändert haben.

Der GbA beschreibt auf seiner Internetseite www.g-ba.de/institution/themenschwerpunkte/qualitaetssicherung/qualitaetsbericht/qualitaetsberichte-lesen/ wie man die gesetzlichen Qualitätsberichte der Krankenhäuser mit den Fallzahlen lesen und verstehen kann.  Für interessierte Patienten hat der GbA zum Thema Fallzahlen die lesenswerten Flyer Finden Sie das passende Krankenhaus im Internet! und “Müssen Sie ins Krankenhaus? Was die Qualitätsberichte der Krankenhäuser bieten und wie sie sich nutzen lassen” herausgebracht.

Den ersten Entwurf der Fallzahlen-Vergleichstabelle 2013 für Hessen können Sie nach klick auf folgende Abbildung als .pdf-Datei herunter laden und ausdrucken. Achtung die Daten wurden für das Jahr 2013 erhoben! Für das Jahr 2013 und alle folgenden Jahrgänge gilt:

Für die Richtigkeit der Fallzahlen übernehmen wir keine Gewähr! Trotz aller gebotener Sorgfalt bei der automatisierten Aufbereitung aller Zahlen kann es bei Vergleichen mit Angaben aus anderen Quellen zu Differenzen kommen. Um Beachtung und Toleranz wird gebeten!

Die Kenntnis der Fallzahlen aus der Tabelle kann eine informierte Entscheidung unterstützen;
die Entscheidung sollte der Patient aber mit dem Arzt seines Vertrauens gemeinsam treffen!

Vergleichstabelle-FZ-2013-Hessen-Ausschnitt


 

Aufgrund bundesweiten Interesses an dieser Orientierungshilfe haben wir auch andere Bundesländer mit eingebracht, die über den Sortierknopf in Spalte G – bei neuen Excel-Versionen! – angezeigt werden können; die Reihenfolge innerhalb des Bundeslandes erfolgt nach aufsteigenden Ortsnamen: Fallzahlen 2013


 

Die Qualitätsberichte (QB) der Krankenhäuser aus 2014 wurden 2015 in der G-BA Datenbank erfasst und uns 2016 die Daten ausgewertet zur Verfügung gestellt. Als Verbesserung haben wir zusätzliche Spalten in die Dokumentation mit aufnehmen lassen. Im ShB-Blasenkrebs wurde die “Fachgruppe Fallzahlen” eingerichtet, die sich nun zukünftig um die Veröffentlichung der ShB-Fallzahlentabelle für alle Bundesländer kümmert: Fallzahlen 2014 und Folgende


 

Wie Sie vielleicht auf den Seiten des ShB bereits gelesen haben, wurden wir wegen der Erstellung und Veröffentlichung der  Fallzahlen-Vergleichstabelle “für herausragende Leistungen und Ideen im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit” mit dem 2. Platz beim “Förderpreis für Selbsthilfegruppen 2016” der Marion und Bernd Wegener Stiftung ausgezeichnet:

 

Verleihung Förderpreis für SHG 2016

 

Der Förderpreis ist für uns Ansporn, weiterhin für Transparenz bei den Behandlungsmöglichkeiten des Harnblasentumors zu sorgen.