2. Platz beim Förderpreis für Selbsthilfegruppen 2016

Veröffentlichungsdatum | 4. April 2016 | Franz Hagenmaier

Aktualisierung: 24. Oktober 2016

Die Blasenkrebs Selbsthilfegruppe Hessen hatte sich für regionale Gruppen aus dem Rhein-Main-Gebiet für den Förderpreis für Selbsthilfegruppen von der Marion und Bernd Wegener Stiftung beworben und wurde von der Jury mit dem 2. Preis ausgezeichnet.

Der deutschlandweit einzigartige Förderpreis wurde in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) und der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden zum 10. Mal an Selbsthilfegruppen verliehen für “herausragende Leistungen und Ideen im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit“.

Mehr über die Preisverleihung und die “Außergewöhnliche Aktivität durch Erstellung und Bekanntmachung der Fallzahlen-Vergleichstabelle zum Thema Harnblasentumor im Internet” können Sie mit Fotos und Details in den Berichten der SHG Blasenkrebs Hessen lesen.

Wir sind dankbar, dass die durch Claus Hofmann für Thüringen begonnene Transparenzmachung der öffentlichen Fallzahlen urologischer Kliniken/Abteilungen nun auch in Hessen große Zustimmung erzielt und mit diesem Preis gewürdigt wurde.
Claus Hofmann hatte sich bereits 2005 mit dem Thema Fallzahlen befasst, und in zwei Beiträgen in unserer Verbandszeitschrift „Die Harnblase“ 2/2010 Seite 10 (Fallzahlen Thüringen 2008) und 1/2012 Seite 6 (Fallzahlen Thüringen 2010) diese Tabellen veröffentlicht, und in der Selbsthilfearbeit genutzt.
Seine Vorarbeit war die Initialzündung für die maschinelle Auswertung der Qualitätsberichte für Hessen zur Fallzahlentabelle 2013. Mit seiner Zuarbeit konnte im nächsten Schritt die ShB-Fallzahlentabelle 2014 für alle Bundesländer entstehen.
An dieser Stelle sei auch Herrn Dennis Fenchel von der health&media GmbH in Darmstadt gedankt, der uns die Reports aus der G-BA Qualitätsdatenbank maschinell erstellt, die der ShB dann zu der ShB-Fallzahlentabelle formatiert.