Nationaler Krebsplan: Projekt „Kommunikative Kompetenzen von Ärztinnen und Ärzten in der Onkologie“

Veröffentlichungsdatum | 8. März 2016 | Bettina Lange

Aktualisierung: 8. März 2016

Die Ergebnisse des Projekts „Kommunikative Kompetenzen von Ärztinnen und Ärzten in der Onkologie” wurden vom 29. Februar bis 1. März 2016 auf einem Abschluss-Symposium in Heidelberg vorgestellt und diskutiert. Das Projekt gehört zum Nationalen Krebsplan:
Link zum Nationalen Krebsplan.
 
Der Selbsthilfebund Blasenkrebs e.V. hofft, dass sich Kommunikation zwischen Arzt und Patient durch die Umsetzung der Ergebnisse und Konsequenzen in der künftigen Ausgestaltung des Medizinstudiums verbessert.
 
Bundesgesundheitsminister Herrmann Gröhe äußert sich dazu wie folgt: „Die Diagnose „Krebs“ ist für die betroffenen Menschen zumeist ein Schock. Vieles von dem, was bisher als sicher galt, gerät ins Wanken – Angst und Hilflosigkeit machen sich breit. Ärztinnen und Ärzte spielen eine entscheidende Rolle dabei, ihre Patienten in dieser Situation zu begleiten und über ihre Krankheit sowie mögliche Therapien aufzuklären. Dabei sind Fachkenntnisse, aber auch Menschlichkeit gefragt. Je besser das Arzt-Patienten-Gespräch gelingt, umso eher sind Patienten in der Lage, aktiv am Genesungsprozess mitzuarbeiten. Deshalb ist es wichtig, Ärztinnen und Ärzte schon im Medizinstudium besser auf die Gespräche mit ihren Patientinnen und Patienten vorzubereiten. Ein einfühlsames und verständliches Arzt-Patienten-Gespräch kann dazu beitragen die Behandlung bei einer Krebserkrankung, aber auch bei vielen anderen Erkrankungen zu verbessern.“
(Quelle: Bundesministerum für Gesundheit, GP_aktuell Nr. 02/2016 vom 1. März 2016)