Umfrage: Digitale Arztsprechstunden – wann sind sie sinnvoll?

Veröffentlichungsdatum | 29. Juli 2022 | Brigitte Papayannakis

Aktualisierung: 29. Juli 2022

Ein älteres Ehepaar hält von der Couch aus eine Videokonferenz mit einem Arzt
©Rahmen

Gerade für Krebsbetroffene ist das Arztgespräch von großer Bedeutung. Bringen Sie daher bitte Ihre Wünsche zur Sprechstunde in die Forschung ein: persönlich, am Computerbildschirm oder sogar mit einem digitalen Arzt?

Das Gesundheitssystem steht vor enormen Herausforderungen: Die Bevölkerung wird immer älter und ältere Menschen erkranken häufiger – auch an Krebs. Jährlich wird etwa eine halbe Million Krebserkrankungen neu diagnostiziert.

Daher brauchen immer mehr Menschen intensive Betreuung durch Ärztinnen und Ärzte, besonders im Bereich der Krebsmedizin. Gleichzeitig besteht schon jetzt ein Ärzte-Mangel, besonders in ländlichen Gebieten. Gerade bei großer Entfernung kosten häufige Besuche in Arztpraxen Betroffene nicht nur viel Zeit und Geld, sondern können vor allem auch körperlich sehr belasten.

Für diese großen Herausforderungen können digitale Technologien ein Teil der Lösung sein: zum Beispiel ein Arztgespräch bei einer Videosprechstunde oder der Kontakt mit einem „digitalen Arzt“. Hier stellt sich allerdings die Frage, welche digitalen Technologien Patientinnen und Patienten in ihrem Arztgespräch überhaupt akzeptieren und nutzen würden. Das wollen Forscherinnen und Forscher des VERIKOM-Projektes herausfinden.

Bitte unterstützen Sie das Projekt des Krebsinformationsdienstes (KID) auf der Plattform fragdiepatienten.de.

Nehmen Sie hier gerne an der Umfrage teil – Vielen Dank.